Samstag, 25. August 2012

Die gespannte Feder

Der Symbolismus zeigt sich hier in seiner unsäglichen
Nähe zur Romantik.
Wunderbar plumpe Allegorien des 
Wiederholungszwang, Todestrieb(Thanatos) versus
Libido. 

Die Neurose entwickelte sich im Zuge der Negation der 
instinktiven Inklusion eines übezogenen Egos und 
der übereilten Klugschwätzerei. 
Das Medium ist die Botschaft und leicht verwechselbar 
mit dem anschaulichen Inhalt. Was immer das bedeutet 
und dann bleibt noch... ist Es wichtig? 
Eine weitere Spiegelung des Einzelnen im WIR, weiter nichts.
 Na klasse! Mag da der eine oder Andere ausrufen. 
Aber ist es nicht so? Krankt nicht die gesamte kreative Brut
 an diesem ewigen Wettstreit ? Es wurstet sich durch die
 Ulkus gespickten Därme und Mägen der Medienarmee und
 verunstaltet gesunde Menschenskinder in szenebewusste
 Extravaganzen, was ja an sich keine Krankheit wäre.
 Doch ist der Zusammenhang von avantgardistischer Hysterie
 und Psychatrie nicht von der Hand zu weisen.
Um es mit Katz und Goldt zu sagen: 

„Tschau ich muss noch was machen! Ja, ich muss auch noch was machen! “